SPD recycelt Plakate

Veröffentlicht am 30.03.2021 in Aktuelles

Bei der Entsorgung der Landtagswahlplakate setzt die SPD auf Umweltschutz. „Mir war ein möglichst nachhaltiger Wahlkampf wichtig“, so Hambach. „Oft lässt sich dies aber nicht realisieren, besonders hinsichtlich der Plakatierung“. So habe der SPD-Kandidat versucht die Anzahl der aufgehängten Plakate auf ein notwendiges Minimum zu reduzieren insbesondere hinsichtlich der optischen Vermüllung der Innenstädte.

Gemeinsam mit der Interplast Kunststoffe GmbH mit Sitz in Haiterbach werden die Polypropylen-Plakate der SPD vollständig wieder rezykliert, das heisst der Kunststoff wird vollständig aufgeschmolzen und für neue Plakate sowie hochwertige Mehrwegverpackungen verwendet. „Mir war es wichtig, dass die Plakate am Ende auch fachgerecht entsorgt werden und jetzt haben wir eine sehr gute Möglichkeit gefunden. Kunststoffe sind ja per se nicht umweltschädlich, auf Grund der niedrigen Aufschmelzwärmen und guter Isoliereigenschaften können Kunststoffe ja auch zum Umweltschutz beitragen.“, so Wahlkampfleiter und Kunststoffingenieur Robin Voss, der sich im vergangenen Jahr bei einem Unternehmensbesuch bei Ensinger in Nufringen, welche unter anderem Halbzeuge für Kunststofffenster herstellt, gemeinsam mit Hambach nochmals über Kunststoffe aufschlauen konnte. Das bei den Plakaten verwendete Polypropylen kann bei fachgerechter Entsorgung bis zu zehnmal wieder aufgeschmolzen werden. „So verhindern wir, dass das Plastik dorthin gelangt, wo es nicht hin soll, nämlich in die Umwelt und damit ins Grundwasser“, so Hambach abschließend.