Hambach macht Praxischeck zum Thema Integration

Veröffentlicht am 25.09.2020 in Pressemitteilungen

„Mit den erschreckenden Bildern aus Moria auf der einen Seite und der steigenden Feindseligkeit gegenüber Geflüchteten auf der anderen Seite brauchen wir dringend Veränderungen in der Integrationspolitik“, meint Jan Hambach, SPD-Landtagskandidat im Wahlkreis Leonberg-Herrenberg.

Unter der Überschrift „Praxischeck Integration“ trafen Hambach und seine Zweitkandidatin Pia Ellen Böttcher den Sprecher für Integration und Migration der SPD-Bundestagsfraktion Dr. Lars Castellucci, der sich in den vergangenen Wochen mehrfach für die Aufnahme von Geflüchteten aus dem abgebrannten Flüchtlingslager in Moria ausgesprochen hatte. 
Gemeinsam mit Aktiven aus der Arbeit mit Geflüchteten sprachen Böttcher, Castellucci und Hambach über verschiedene Aspekte der Migrations- und Integrationspolitik. Dabei kam nicht nur die kommunale Verantwortung zur Sprache, sondern auch die europäische: 
„Wir brauchen eine Allianz der Menschlichkeit“, so Hambach. „Einige Staaten der EU müssen schnellstens menschenwürdige Ankunftszentren für Geflüchtete schaffen und auch in anderen Bereichen zusammenarbeiten. Wir können nicht immer warten, bis Einstimmigkeit herrscht.
Wir müssen Antworten auf die Herausforderungen des Klimawandels, der Rüstungsexporte und der Wirtschaftspolitik bieten.“ Denn Klimawandel, Konflikte und Not seien häufig erst die Ursachen für eine Flucht. 
Pia Böttcher bekräftigte, dass Integration vom ersten Tag an der entscheidende Faktor sei. „Wir dürfen keine Zeit verlieren, wenn es darum geht, Geflüchtete an Bildung teilhaben zu lassen oder sie ins Arbeitsleben zu integrieren.“
In der Erfahrung der Anwesenden sind konkrete Lösungen die Antwort auf Skepsis gegenüber Geflüchteten und gegenüber der Flüchtlingspolitik. „Wir müssen klare Lösungen aufzeigen, offen für Kritik sein und bei der Integration keine Zeit verstreichen lassen", sagt Hambach, „in Europa und bei uns vor Ort.“