Eine bessere Bildung für alle – Bildungsaufbruch in Baden-Württemberg

Veröffentlicht am 09.03.2008 in Landespolitik

Bei der Veranstaltung zum Thema „Eine bessere Bildung für alle – Bildungsaufbruch in Baden-Württemberg“ zeigte unsere Landtagabgeordnete Birgit Kipfer die unterschiedlichen Positionen der im Landtag vertretenen Parteien zur Bildungspolitik auf.

Mit ihrem Bildungsaufbruch setzt die baden-württembergische SPD neue Impulse in der Schulpolitik. Birgit Kipfer machte in ihrem Referat deutlich, dass die SPD für eine gemeinsame längere Schulzeit eintritt, den Wechsel in eine höhere Schule erst nach dem 6. Schuljahr befürwortet und die bindende Schulempfehlung nach der Grundschule abschaffen
möchte. Dass gemeinsames längeres Lernen allen zum Vorteil wird, zeigen die Erfahrungen und Untersuchungen in unseren Nachbarländern, für die u.a. auch die Ganztagesschule bereits zur Regel geworden ist. Außerdem wies Birgit Kipfer darauf hin, dass es bereits auf die frühkindliche Bildung und Erziehung ankomme. Dafür sei es aber notwendig, dass die Erzieherinnen eine bessere Ausbildung erhalten und auf die höheren Anforderungen vorbereitet werden. Ein wichtiger Punkt sei dabei auch die Sprachförderung, sowohl für deutsche Kinder und besonders für Kinder mit Migrationshintergrund. Dafür müsse das Land dringend mehr Geld für pädagogisches Personal ausgeben. Selbst die Industrie- und Handelskammer schlägt der Landesregierung vor, die für die gewerbliche Wirtschaft vorgesehenen Subventionen eher für eine bessere Qualität in die Schulen fließen zu lassen und mehr Lehrer dafür einzustellen. Dies käme dann auch der Ausbildungsfähigkeit der Schulabgänger zugute. In der anschließenden Diskussion wurde sichtbar, dass Bildung insgesamt eine der wichtigsten Aufgaben unserer Gesellschaft, der Schulen und der Politik ist und bleiben wird.
Wir danken Birgit Kipfer für ihre interessanten und detaillierten Ausführungen und er-
warten, dass sich die SPD-Fraktion im Landtag mit ihrem Konzept für eine bessere Bildung für unsere Kinder durchsetzen kann. Allen Besuchern, besonders den Vertretern der Friedrich-Schiller Grund- und Hauptschule, des Gymnasium Renningen sowie Herrn Bürgermeister Faißt danken wir für ihre Teilnahme und ihr Interesse sowie ihre engagierten Diskussionsbeiträge.

 

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